So wird gerechnet
Das Volumen ist Länge × Breite × Dicke bei einer Platte oder Gesamtlänge × Breite × Tiefe beim Streifenfundament, plus Reserve für Verluste und unebenen Untergrund. Beim Selbstmischen braucht man etwa das 1,54-Fache an Trockenstoffen, weil sie sich mit Wasser verdichten. Sie werden nach dem gewählten Verhältnis aufgeteilt; Zement wiegt etwa 1 440 kg pro m³.
Volumen = Länge × Breite × Dicke × (1 + Reserve)Trockenvolumen = Volumen × 1,54, aufgeteilt nach Zement : Sand : KiesZement, kg = Trockenvolumen × Zementanteil × 1 440Beispiel
Eine Platte von 4 × 3 m und 10 cm Dicke braucht mit 5 % Reserve 1,26 m³ Beton. Im Verhältnis 1:2:4 sind das etwa 400 kg Zement (16 Säcke à 25 kg), 0,55 m³ Sand und 1,11 m³ Kies.
Tipps aus der Praxis
- Ab 1–2 m³ ist Transportbeton aus dem Fahrmischer meist günstiger und fester.
- Halten Sie frischen Beton in der ersten Woche feucht, damit er nicht reißt.
- Mischverhältnisse sind ein Anhalt für kleine Arbeiten. Tragende Bauteile gehören in die Hand eines Statikers.
Fragen und Antworten
Wie viele Säcke Zement pro m³ Beton?
Bei 1:2:4 etwa 320 kg, also 13 Säcke à 25 kg pro Kubikmeter.
Lohnt sich Fertigbeton im Sack?
Für kleine Arbeiten ja. Ein 25-kg-Sack ergibt etwa 12 Liter Beton, für 1 m³ braucht man also über 80 Säcke.
Wie dick sollte eine Gartenplatte sein?
Wege und Gartenhausfundamente meist 8–10 cm. Garagenböden und Zufahrten brauchen 15 cm oder mehr mit Bewehrung.
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